Wir brauchen eine „neue“ Mitte
Wer gehört eigentlich zur „Mitte der Gesellschaft“?
Politik spricht ständig von der Entlastung der Mitte. Doch entspricht das Bild der „Mitte“, das viele Parteien zeichnen, noch der sozialen Realität der Mehrheit der Menschen?
Ein Blick auf Einkommen, Lebenswirklichkeit und politische Prioritäten zeigt: Die tatsächliche Mitte ist größer, vielfältiger und oft deutlich weniger privilegiert als jene Gruppen, die den öffentlichen Diskurs prägen.
Der Recklinghäuser Autor und langjährige Sozialdemokrat Norbert Geidies stellt eine unbequeme Frage: Entspricht das Bild der „Mitte“, das Politik und Medien zeichnen, noch der sozialen Realität der Mehrheit der Menschen?
Ein Blick auf Einkommen, Lebenswirklichkeit und politische Prioritäten zeigt aus seiner Sicht: Die tatsächliche Mitte ist größer, vielfältiger und oft deutlich weniger privilegiert als jene Gruppen, die den öffentlichen Diskurs prägen.
Warum wir eine neue Definition der gesellschaftlichen Mitte brauchen und weshalb dies gerade für die Sozialdemokratie eine entscheidende Zukunftsfrage ist, erläutert Norbert Geidies in diesem Gastbeitrag.